10.4 Admin-Container — Konfigurationen exportieren und importieren

10.4 Admin-Container — Konfigurationen exportieren und importieren

Anleitung für Kundenadministratoren · UDM Admin Client

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Was sind Admin-Container?

Ein Admin-Container ist ein Paket, das alle Konfigurationsänderungen bündelt, die Sie während einer Arbeitssitzung im Admin Client vornehmen. Jede Änderung — ob Sie ein Datenobjekt anlegen, eine Datenquelle anpassen oder ein Formular umbauen — wird automatisch dem aktiven Container zugeordnet.

Mit dem Container-System können Sie Konfigurationen zwischen UDM-Systemen transportieren, z. B. von einem Testsystem auf ein Produktivsystem. Außerdem lässt sich ein Container bei Bedarf zurückrollen, um alle enthaltenen Änderungen rückgängig zu machen.

Kernprinzip 1 Session = 1 aktiver Container. Alle Änderungen, die Sie vornehmen, werden automatisch diesem Container zugeordnet — ohne dass Sie etwas Zusätzliches tun müssen.

Container-Status im Überblick

Status Bedeutung
Entwurf Container wurde erstellt, aber noch nicht aktiviert.
Aktiv Container sammelt aktiv Änderungen. Dies ist der Normalzustand während der Arbeit.
Abgeschlossen Erfassung beendet. Der Container kann exportiert werden.
Exportiert Container wurde als JSON-Datei exportiert.
Zurückgerollt Alle Änderungen des Containers wurden rückgängig gemacht.
Container-Status — Lebenszyklus auf einen Blick
📦
Release 2.5 — Kundenverwaltung
Entwurf
Aktiv — sammelt Änderungen
Abgeschlossen — bereit für Export
Exportiert (JSON)
Zurückgerollt
Erfasste Änderungen
42
Datenobjekte
7
Dialoge
12
Aktiv seit
2 d 03:14
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Container erstellen und verwalten

Container-Auswahl nach dem Login

Nach dem Login im Admin Client erscheint ein Pflichtdialog zur Container-Auswahl. Sie müssen einen bestehenden Container auswählen oder einen neuen erstellen, bevor Sie mit der Arbeit beginnen können. Dieser Dialog kann nicht übersprungen werden.

Neuen Container erstellen

  1. Öffnen Sie die Container-Verwaltung Navigieren Sie im Admin Client zum Bereich System → Admin-Container. Alternativ können Sie beim Login-Dialog „Neu erstellen“ wählen.
  2. Klicken Sie auf „Neu“ Es öffnet sich das Detailformular für einen neuen Container.
  3. Geben Sie Name und Beschreibung ein Wählen Sie einen sprechenden Namen, z. B. Release 2.5 — Kundenverwaltung. Die Beschreibung hilft später beim Nachvollziehen, welche Änderungen der Container enthält.
  4. Speichern Sie den Container Der Container wird mit Status Aktiv erstellt und Ihrer Session zugewiesen. Ab sofort werden alle Änderungen diesem Container zugeordnet.

Container wechseln

Sie können jederzeit über die Container-Verwaltung einen anderen Container für Ihre Session aktivieren. Wählen Sie dazu den gewünschten Container in der Liste aus und klicken Sie auf „Session zuweisen“. Alle nachfolgenden Änderungen werden dann dem neuen Container zugeordnet.

Container abschließen

Wenn Sie mit Ihren Änderungen fertig sind, setzen Sie den Container-Status auf Abgeschlossen. Klicken Sie dazu in der Container-Liste auf „Abschließen“. Erst nach dem Abschließen kann der Container exportiert werden.

AdminClient → System → Admin-Container
+ Neu Session zuweisen Abschließen Exportieren Container suchen...
NameBeschreibungÄnderungenStatusSession
Release 2.5 — KundenverwaltungNeue CRM-Felder + Dialoge42aktiv meine Session
Hotfix 2.4.1 — RechnungslaufKorrektur Steuerberechnung5abgeschlossen
Release 2.4 — FakturaInitiale Faktura-Konfiguration118exportiert
Test — Gauge-SpielwieseTemporäre Tests23zurückgerollt
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Was wird im Container erfasst?

Der Container zeichnet alle Änderungen an Konfigurationsdaten auf — also an den Metadaten, die Ihr UDM-System steuern. Dazu gehören unter anderem:

Bereich Beispiele
Subsysteme & Datenobjekte Subsysteme, Entities, Entity-Properties, Relationen
Oberfläche Dialoge, Ansichtselemente, Datenquellen, Ansichten, Menügruppen
Benutzer & Berechtigungen Benutzer, Berechtigungen, Rollen, Positionen
Vorlagen & Berichte Nachrichtenvorlagen, Berichtsvorlagen, Dynamischer Code
Sonstiges Nummernkreise, Apps, Deep-Links, Hintergrund-Jobs, Dashboards
Schema-Operationen Erstellung von Tabellen, Spalten und Fremdschlüsseln (DDL)
Hinweis: Nicht alle Tabellen werden erfasst Einige Konfigurationstabellen (z. B. Menüeinträge, Dashboard-Items, benutzerspezifische Ansichtseinstellungen) werden nicht automatisch im Änderungsprotokoll erfasst. Änderungen an diesen Tabellen erscheinen nicht im Container-Export. Die Erfassung ist auf die 25 auditierbaren Konfigurationstabellen beschränkt.

Änderungsprotokoll einsehen

Im Container-Detail finden Sie den Subdialog „Protokolleinträge“. Dort sehen Sie alle erfassten Änderungen mit Details wie Entität, Operation (Anlage, Änderung, Löschung), geänderte Felder, Benutzer und Zeitpunkt.

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Container exportieren

Der Export erzeugt eine JSON-Datei, die alle Änderungen des Containers enthält. Diese Datei können Sie anschließend in einem anderen UDM-System importieren.

Voraussetzungen

  • Der Container muss den Status Abgeschlossen oder Exportiert haben.
  • Der Container sollte mindestens eine Änderung enthalten.

Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie die Container-Liste Navigieren Sie zu System → Admin-Container.
  2. Wählen Sie den Container aus und klicken Sie auf „Exportieren“ Es öffnet sich die Export-Seite mit einer automatischen Vorschau.
  3. Prüfen Sie die Export-Vorschau Die Vorschau zeigt Ihnen alle Datensätze, die exportiert werden, inklusive Statistik-Badges (Anzahl Upserts, Löschungen, übersprungene Einträge). So können Sie vor dem Export kontrollieren, ob der Inhalt Ihren Erwartungen entspricht.
  4. Klicken Sie auf „Exportieren“ Die JSON-Datei wird generiert und als Download bereitgestellt. Der Dateiname folgt dem Muster AdminContainer_{Name}_{Datum}.json. Der Container-Status wechselt auf Exportiert.

Was enthält die Export-Datei?

Bereich Beschreibung
Container-Metadaten Name, Beschreibung, Zeitraum, Anzahl Änderungen
Statistiken Gesamtzahl, Upserts, Löschungen, übersprungene Einträge, betroffene Tabellen
Datensätze (Records) Jeder Datensatz mit Tabelle, Primärschlüssel, Operation (Upsert/Delete) und den vollständigen Daten
Schema-Operationen DDL-Befehle (Tabellen- und Spaltenerstellung), die im Zielsystem ausgeführt werden
Tipp: Mehrfach exportieren Ein Container kann beliebig oft exportiert werden. Ein erneuter Export enthält immer den aktuellen Stand aller zugeordneten Änderungen.
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Container importieren

Der Import überträgt die Änderungen aus einer Export-Datei in das aktuelle UDM-System. Dabei werden Datensätze angelegt, aktualisiert oder gelöscht — je nach Inhalt der Datei.

Import-Modi

Modus Verhalten Anwendungsfall
Full (Standard) Alle Felder eines Datensatzes werden überschrieben Frisches Zielsystem, 1:1-Kopie gewünscht
Delta Nur die tatsächlich geänderten Felder werden aktualisiert Zielsystem hat eigene Änderungen, die erhalten bleiben sollen
Wann Delta verwenden? Nutzen Sie den Delta-Modus, wenn das Zielsystem bereits eigene Anpassungen enthält, die nicht überschrieben werden sollen. Im Delta-Modus werden nur die Felder aktualisiert, die im Quellsystem tatsächlich geändert wurden.

Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie die Container-Liste und klicken Sie auf „Importieren“ Es öffnet sich die Import-Seite.
  2. Laden Sie die JSON-Datei hoch Klicken Sie auf das Datei-Upload-Feld und wählen Sie die Export-Datei aus (max. 50 MB). Die Datei wird im Browser verarbeitet und an den Server zur Vorschau-Prüfung gesendet.
  3. Prüfen Sie die Import-Vorschau Die Vorschau zeigt für jeden Datensatz, welche Operation ausgeführt wird:
    • Insert — Datensatz existiert nicht im Zielsystem und wird neu angelegt
    • Update — Datensatz existiert bereits und wird aktualisiert
    • Delete — Datensatz wird im Zielsystem gelöscht
    • Skip — Datensatz existiert nicht und ein Delete ist nicht nötig
  4. Wählen Sie den Import-Modus Entscheiden Sie zwischen Full (alle Felder überschreiben) und Delta (nur geänderte Felder). Der Standardmodus ist Full.
  5. Klicken Sie auf „Import ausführen“ Der Import wird in einer atomaren Transaktion ausgeführt — entweder werden alle Änderungen übernommen oder keine (alles oder nichts).
  6. Prüfen Sie das Import-Ergebnis Nach dem Import wird eine Zusammenfassung angezeigt. Im Subdialog „Import-Ergebnis“ sehen Sie das Ergebnis für jeden einzelnen Datensatz (Eingefügt, Aktualisiert, Gelöscht, Übersprungen, Fehler).
Wichtig: Kein paralleles Arbeiten während des Imports Stellen Sie sicher, dass während eines Imports kein anderer Administrator am Zielsystem arbeitet. Der Import kann große Teile der Konfiguration überschreiben.
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Rollback — Änderungen zurückrollen

Mit der Rollback-Funktion können Sie alle Änderungen eines Containers rückgängig machen. Das funktioniert sowohl im Quellsystem (eigene Änderungen zurücknehmen) als auch im Zielsystem (Import rückgängig machen).

Voraussetzungen

  • Der Container darf nicht den Status Entwurf oder Zurückgerollt haben.
  • Ein Rollback kann nicht rückgängig gemacht werden — planen Sie sorgfältig!

Schritt für Schritt

  1. Wählen Sie den Container in der Liste aus Navigieren Sie zu System → Admin-Container und wählen Sie den Container, den Sie zurückrollen möchten.
  2. Klicken Sie auf „Zurückrollen“ Es erscheint ein Bestätigungsdialog, der Sie auf die Konsequenzen hinweist. Falls der Container physische Tabellen erstellt hat (Schema-Operationen), wird zusätzlich eine Liste dieser Tabellen angezeigt, die Sie einzeln bestätigen können.
  3. Bestätigen Sie den Rollback Nach Bestätigung werden alle Änderungen in umgekehrter Reihenfolge rückgängig gemacht. Der Container-Status wechselt auf Zurückgerollt.

Was passiert beim Rollback?

Ursprüngliche Operation Rollback-Aktion
Datensatz angelegt (Insert) Datensatz wird gelöscht
Datensatz geändert (Update) Ursprüngliche Werte werden wiederhergestellt
Datensatz gelöscht (Delete) Datensatz wird aus gespeichertem Snapshot wiederhergestellt
Tabelle erstellt (Schema-Operation) Tabelle wird gelöscht (nur nach expliziter Bestätigung)
Achtung: Rollback ist endgültig Ein Rollback kann nicht rückgängig gemacht werden. Wenn Sie physische Tabellen löschen lassen, gehen alle darin enthaltenen Daten unwiderruflich verloren. Prüfen Sie daher sorgfältig, bevor Sie bestätigen.

Nach dem Rollback finden Sie im Container-Detail unter Rollback-Info eine Zusammenfassung des Ergebnisses — mit Angaben zu wiederhergestellten Updates, gelöschten Inserts, wiederhergestellten Deletes sowie eventuelle Warnungen.

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Versionierung und Abhängigkeiten

Abhängigkeitsebenen

UDM verwaltet 42 Systemtabellen in 5 Abhängigkeitsebenen. Beim Export und Import wird die Reihenfolge automatisch eingehalten, damit keine Fremdschlüssel-Konflikte entstehen:

Ebene Tabellen (Beispiele) Verhalten
0 Subsysteme, Apps, Nummernkreise, Einstellungen Werden zuerst importiert (keine Abhängigkeiten)
1 Entities, Benutzer, Menügruppen, Endpunkte Benötigen Ebene 0
2 Entity-Properties, Datenquellen, Relationen, Ansichtselemente Benötigen Ebene 0 + 1
3 Dialoge, Menüeinträge, Hintergrund-Jobs, Deep-Links Benötigen Ebene 0–2
4 Nachrichtenempfänger Höchste Abhängigkeitsebene
Automatische Sortierung Sie müssen sich um die Reihenfolge nicht kümmern. UDM sortiert automatisch: Upserts aufsteigend (Ebene 0 → 4), Löschungen absteigend (Ebene 4 → 0). Schema-Operationen werden vor bzw. nach den Datensätzen ausgeführt.

Dateiformat und Versionierung

Die Export-Datei enthält eine formatVersion, die derzeit auf 1 steht. Beim Import prüft UDM diese Version und lehnt inkompatible Dateien ab. So wird sichergestellt, dass nur kompatible Pakete importiert werden können.

Atomare Transaktionen

Jeder Import läuft in einer einzigen Datenbank-Transaktion. Wenn ein Fehler auftritt, werden alle Änderungen zurückgerollt — das Zielsystem bleibt unverändert. Es gibt keine halbfertigen Zustände.

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Praxisbeispiele

Szenario
Konfiguration vom Testsystem auf das Produktivsystem übertragen

Sie konfigurieren ein neues Modul (z. B. „Kundenverwaltung“) auf dem Testsystem. Alle Änderungen landen automatisch in Ihrem aktiven Container. Nach dem Testen schließen Sie den Container ab, exportieren ihn als JSON-Datei und importieren diese Datei im Produktivsystem — im Modus Full, da das Produktivsystem noch keine eigenen Anpassungen hat.

Szenario
Hotfix ins Produktivsystem übertragen (Delta-Import)

Auf dem Testsystem beheben Sie einen Konfigurationsfehler — z. B. eine falsche Datenquellen-Einstellung. Das Produktivsystem hat zwischenzeitlich eigene Anpassungen erhalten. Sie exportieren den Container und importieren ihn im Modus Delta, sodass nur die tatsächlich geänderten Felder überschrieben werden und die übrigen Anpassungen erhalten bleiben.

Szenario
Fehlkonfiguration zurückrollen

Sie stellen nach einem Import fest, dass die Änderungen nicht korrekt sind. Öffnen Sie die Container-Liste, wählen Sie den betroffenen Container (der durch den Import im Zielsystem entstanden ist) und klicken Sie auf „Zurückrollen“. Alle importierten Änderungen werden rückgängig gemacht und die ursprünglichen Werte wiederhergestellt.

Szenario
Paralleles Arbeiten mit mehreren Containern

Zwei Administratoren arbeiten gleichzeitig am selben System — einer an der „Artikelverwaltung“, der andere an der „Auftragsverwaltung“. Jeder hat seinen eigenen Container. Die Änderungen werden getrennt erfasst und können unabhängig voneinander exportiert, importiert und zurückgerollt werden.

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Tipps und Warnungen

Sprechende Container-Namen verwenden Benennen Sie Container nach Zweck und Inhalt, z. B. Release 2.5 — CRM-Modul oder Hotfix — Datenquellen-Korrektur. So behalten Sie auch bei vielen Containern den Überblick.
Vorschau vor dem Export und Import prüfen Nutzen Sie immer die Vorschau-Funktion, um sicherzustellen, dass der Container die erwarteten Änderungen enthält. So vermeiden Sie unbeabsichtigte Änderungen im Zielsystem.
Container nach Abschluss nicht weiter bearbeiten Schließen Sie einen Container erst ab, wenn alle geplanten Änderungen vorgenommen sind. Für weitere Änderungen erstellen Sie einen neuen Container.
Keine inhaltliche Validierung beim Import Der Import prüft nicht, ob die importierten Daten inhaltlich korrekt oder konsistent sind. Beispiel: Wenn Sie eine Datenquelle importieren, die auf ein Datenobjekt verweist, das im Zielsystem nicht existiert, wird der Import trotzdem durchgeführt. Stellen Sie sicher, dass die Abhängigkeiten im Zielsystem vorhanden sind.
Export-Dateigröße bei umfangreichen Containern Bei Containern mit sehr vielen Änderungen kann die Export-Datei entsprechend groß werden. Der Import hat ein Upload-Limit von 50 MB. Teilen Sie umfangreiche Änderungen ggf. auf mehrere Container auf.
Schema-Operationen bei Import und Rollback Wenn Ihr Container physische Tabellen- oder Spaltenerstellungen enthält (Schema-Operationen), werden diese beim Import im Zielsystem ausgeführt. Beim Rollback können erstellte Tabellen optional wieder gelöscht werden — dies erfordert eine explizite Bestätigung. Spaltenänderungen (z. B. „Spalte hinzufügen“) werden beim Rollback nicht rückgängig gemacht.
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Häufig gestellte Fragen

Kann ich einen Container mehrfach exportieren?

Ja. Der Export kann beliebig oft wiederholt werden. Die erzeugte Datei enthält immer den aktuellen Stand aller dem Container zugeordneten Änderungen.

Kann ich die Export-Datei in mehrere Systeme importieren?

Ja. Die Export-Datei ist ein eigenständiges Paket. Sie können sie in beliebig viele Zielsysteme importieren — jedes System verarbeitet den Import unabhängig.

Was passiert, wenn der Import fehlschlägt?

Der Import läuft in einer atomaren Transaktion. Wenn ein Fehler auftritt, werden alle Änderungen automatisch zurückgerollt. Das Zielsystem bleibt in dem Zustand, in dem es vor dem Import war.

Was ist der Unterschied zwischen Full und Delta?

Im Full-Modus werden alle Felder jedes Datensatzes überschrieben. Im Delta-Modus werden nur die Felder aktualisiert, die im Quellsystem tatsächlich geändert wurden. Delta eignet sich, wenn das Zielsystem eigene Anpassungen hat, die erhalten bleiben sollen.

Kann ich nur einzelne Änderungen aus einem Container exportieren?

Nein. Der Export umfasst immer alle Änderungen eines Containers. Wenn Sie nur bestimmte Änderungen übertragen möchten, erstellen Sie dafür einen separaten Container.

Muss ich nach dem Import den Container manuell löschen?

Nein. Importierte Änderungen werden im Zielsystem automatisch einem Container zugeordnet (mit dem Vermerk „importiert“). Dieser Container dient als Protokoll und ermöglicht einen späteren Rollback.

Werden Benutzerdaten („echte“ Geschäftsdaten) mit exportiert?

Nein. Der Admin-Container exportiert ausschließlich Konfigurationsdaten (Metadaten). Geschäftsdaten aus den Subsystem-Tabellen werden nicht erfasst. Für den Export einer kompletten App inklusive Zeilendaten gibt es den separaten App-Export.

Kann ich einen Rollback rückgängig machen?

Nein. Ein Rollback ist endgültig. Erstellen Sie im Zweifelsfall vorher einen Export als Sicherungskopie.